Kriegsbereitschaft verhindern -
Wiesbaden sagt "Nein" zur "Landeuro"!
Jeder Krieg beginnt mit Worten – und Widerstand dagegen auch!
Am 3. und 4. Dezember 2026 wollen führende Militärs, Chefs von Rüstungskonzernen und Vertreter*innen von staatlichen Institutionen in Wiesbaden die größte europäische Militärkonferenz zum Thema „Landstreitkräfte“ abhalten.
Wir fordern:
- Keine Militärkonferenzen, wie die „Landeuro“, in Wiesbaden oder anderswo, bei denen Krieg vorbereitet, durchdacht und vermarktet wird.
- Keine Mittelstreckenwaffen in Deutschland und Europa! Abzug der US-Raketenbefehlseinheit aus Mainz-Kastel und zivile Nutzung des dortigen Militärgeländes!
- Ausrichtung der Kommunalpolitik in Wiesbaden an gefassten Beschlüssen wie den Beitritt zum ICAN*-Städteappell und zur Mayors-for-Peace-Initiative
- Keine Waffenlieferungen in Kriegsgebiete!
- Schluss mit der gesellschaftlichen Militarisierung!
- Endgültige Abschaffung der Kriegsdienstpflicht!
- Konfliktlösungen durch Diplomatie!
- Verhandlungen über Rüstungskontrolle und Abrüstung!
*ICAN - International Campaign to Abolish Nuclear Weapons: Ein Bündnis von Nicht-Regierungsorganisationen aus mehr als hundert Ländern, welche den UN-Atomwaffensperrvertrag weltweit durchsetzen will.
Wir sagen:
Wer Krieg vorbereiten will, der spricht und denkt darüber laut nach – und verschiebt so Undenk- und Unsagbares. Wir wollen keine Konferenzen, bei denen die besten Mordwerkzeuge vorgeführt, ihre Einsatzmöglichkeiten in den aktuellen Kriegen angepriesen, die besten Taktiken zum Erobern von Ländern besprochen oder die Techniken der kognitiven Kriegsführung verfeinert werden.
NIE WIEDER KRIEG!
Rüstungskonzerne jubeln – Kitas, Schulen & Brücken brechen zusammen!
Seit der „Zeitenwende“ ist vieles möglich, was früher nicht möglich war: Der Staat kann sich unbegrenzt für Militärausgaben verschulden! Jeden Tag knallen die Sektkorken von Rheinmetall, Lockheed Martin oder Bombardier Defense. Die Schulden, die wir alle aufnehmen, um kriegsbereit zu werden, sind die Gewinne von Managern und Konzernen, die mit dem Krieg Geld verdienen. Gleichzeitig spart die Regierung an der Daseinsvorsorge, Bildung und Soziales, um mehr Geld für Waffen bereitzustellen.
WIR SAGEN:
Wir brauchen das Geld nicht für mehr Kriegsgerät, sondern für unsere maroden Schulen, unsere kaputtgesparten Kitas und in der Pflege. Wir wollen nicht am Sozialstaat kürzen, die Bildung vernachlässigen und die Umwelt weiter zerstören, damit einige Wenige reicher werden auf Kosten von Millionen von Opfern weltweit.
Wir wollen sozialen Zusammenhalt statt Kriegsvorbereitungen!
Seid laut gegen die im RMCC tagenden Vertreter der Rüstungskonzerne, der Armeen und Ministerien!
Seid laut gegen die Aufrüstungslogik!
Im RMCC planen sie den Krieg, wir sprechen über den Frieden! Kommt zu unseren Workshops am 3. Dezember. Wir sprechen über Kriegsdienstverweigerung, das Abschaffen der Mittelstreckenraketen, Kontrolle von Rüstungsexporten und vielen anderen. Kommt vorbei!
Kommt zur Kundgebung am 4. Dezember, ab 16 Uhr, vor das Rhein-Main-Congress-Center und macht deutlich, dass die Planung künftiger Kriege nicht unwidersprochen bleibt.
Diesen Aufruf unterstützen:
- DFG-VK Mainz/Wiesbaden
- DFG-VK Frankfurt am Main
- DKP Wiesbaden
- Die Linke Hessen
- Die Linke Mainz/Mainz-Bingen
- Die Linke Rheinland-Pfalz
- Die Linke Wiesbaden
- AG Frieden - Die Linke Mannheim
- Erhard-Eppler-Kreis Wiesbaden/Mainz
- Friedensbündnis Heidelberg
- Friedensnetzwerk Lahn-Dill
- Friedensinitiative Mainz
- Friedens- und Zukunftswerkstatt Frankfurt
- Gruppe Arbeiter*innenmacht
- Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg
- linksjugend [solid] Hessen
- linksjugend [solid] Wiesbaden
- MERA25 Hessen
- Naturfreunde Wiesbaden
- Rote Jugend Hessen
- Schulstreik gegen Wehrpflicht - Wiesbaden
- SDS Mainz
- SDS Wiesbaden
- Stimme für Palästina - Wiesbaden
- Students for Palestine - Mainz
- Stuttgarter Friedensmahnwache
- Wetterauer Aktion Frieden
- Wiesbadener Bündnis gegen Raketenstationierung
