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Für Wiesbaden in den Bundestag: Adrian Gabriel.

Von den Mitgliedern einstimmig nominiert, kandidiert Adrian Gabriel für den Wahlkreis Wiesbaden und für DIE LINKE Hessen auf Platz 8 der Landesliste.

Der 41-jährige Politologe arbeitet als Referent für Innenpolitik, Gewerkschaften und den NSU-Untersuchungsausschuss im Hessischen Landtag. Ehrenamtlich ist er als Ortsbeirat Wiesbaden Mitte, Landesvorstand DIE LINKE Hessen und in politischen Bewegungen aktiv und sieht sich dabei als pragmatischen Idealist. Privat macht Adrian Gabriel Musik und Fotografie oder ist im Urlaub auf Rad- und Fernwanderreisen unterwegs.

"Wir wollen sozialen Ausgleich und in gute Bildung, bezahlbares Wohnen, Arbeit und die Infrastruktur investieren. Zudem braucht es Frieden statt Rüstung und Umweltschutz statt Zerstörung."

Mitgliedschaften in politischen Organisationen: Verdi, Amnesty International, Greenpeace, Pro Asyl, Kommunalpolitisches Forum, Landesvorstand LINKE Hessen, Kreisvorstand LINKE Wiesbaden, Ortsbeirat Wiesbaden Mitte

 

Weitere Infos:

Auf Abgeordneten-Watch

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Auf Musik-Seite Neoton

adrian.gabriel@die-linke-hessen.de

DIE LINKE Wiesbaden - Adrian Gabriel - Büdingenstraße 8 - 65183 Wiesbaden - 0611-3602 4955

LINKE besucht Wähler: In der City jetzt Zweitstärkste Kraft

dav

Zur Bundestagswahl hat DIE LINKE die Ergebnisse in der Innenstadt glatt verdoppelt. Laut Wahlanalyse der Stadt Wiesbaden sind wir in 13 Hochburgen mit knapp 20 Prozent jetzt die Zweitstärkste Kraft. Grund genug unseren Wählerinnen und Wählern Dankeschön zu sagen. So sind wir mit Blumen und Postkarten durch unsere Hochburgen gezogen und haben viele nette Gespräche geführt. Wir hoffen einige unserer Wählerinnen und Wähler auf Veranstaltungen wieder zu sehen. Denn fernab unseres eigenen guten Ergebnisses gibt der Rechtsruck in Deutschland viele Aufgaben auf. Und ob eine sogenannte Jamaika-Koalition aus CDU-CSU-FDP-Grünen eine stabile Regierung bilden wird ist mehr als fraglich. So oder so bleibt unser Auftrag: Sozial. Gerecht. Frieden. Für alle!

Danke: LINKE Wiesbaden mit bestem je erzielten Ergebnis – AfD-Erfolg beschämend!

DIE LINKE Wiesbaden hatte gestern Abend guten Grund, das eigene Ergebnis zur Bundestagswahl ausgiebig zu feiern: Wir haben von 5,9 auf 9,5 Prozent (+3,6) zugelegt und damit das beste jemals erzielte Ergebnis erreicht. Wir haben zum ebenfalls hervorragenden Ergebnis der LINKEN Hessen (8,1 Prozent / +2,1) beigetragen und liegen sogar über dem Bundesergebnis der LINKEN (9,2 Prozent / +0,6). Zudem haben wir 2017 etwa 20 Prozent (!) neue Mitglieder gewonnen, mehr als Eindrittel der LINKEN Wiesbaden ist nun unter 35 Jahren. Wir bedanken uns bei den vielen Unterstützern und Wählern und unserem extrem engagierten Kandidaten Adrian Gabriel für diesen kaum für möglich gehaltenen Erfolg.

Leider lässt sich das nicht isoliert betrachten. Wir hätten uns nicht nur ein stärkeres Abschneiden der LINKEN auf Bundesebene gewünscht, bei dem wir zwar zugelegt haben, aber von zwei zuvor nicht im Bundestag vertretenen Parteien überholt wurden. Entsetzt sind wir über den bitteren Erfolg der AFD im Bund (12,6) und Hessen (11,9). Zwar war ein zweistelliges AfD-Ergebnis schon lange zu befürchten. Doch das die AfD trotz aller Skandale und Streitigkeiten, trotz ihrer teils faschistoiden und lösungsfreien Ausrichtung nun drittstärkste Kraft im Bundestag wurde, ist beschämend und dramatisch.

Als LINKE Wiesbaden und Hessen haben wir uns mit diesem Wahlkampf weiter verankert und gute Grundlagen für ein stärkeres Abschneiden zur Landtagswahl 2018 gelegt. Wir werden die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Regierungsparteien und der AfD suchen und umso stärker für sozialen, ökologischen und friedlichen Wandel kämpfen.

LINKE Wiesbaden punktet mit engagiertem Wahlkampf

Über 20 Podien, Dutzende Infostände und Aktionen, 50.000 Werbemittel, Online-Wahlkampf und 2 Großveranstaltungen... DIE LINKE Wiesbaden und ihr Bundestags-Kandidat Adrian Gabriel konnten durch engagierten Wahlkampf viele neue Mitglieder und Sympathien gewinnen.

Vor allem die noch Unentschlossenen können nun den Ausschlag geben: Kommt es zum großen Rechtsruck, oder wird DIE LINKE gestärkt? Wir jedenfalls setzen Zeichen für Frieden, Umwelt und Soziales und kämpfen um jede Stimme. Gegen Merkel-Weiterso und den AfD-Rechtsruck. Gehen Sie wählen, Zweitstimme DIE LINKE!

Portrait Adrian Gabriel im Sensor

Podiumsdiskussion des Wiesbadner Kurier

Adrian Gabriel bei Radio Rheinwelle

Am Sonntag: Zweitstimme DIE LINKE! Für Soziales, Umwelt und Frieden statt Merkel-Weiterso und AfD-Rechtsruck

DIE LINKE Wiesbaden hat einen sehr engagierten Wahlkampf geführt. Nach Stand der Dinge haben wir fast 20 Prozent Mitglieder hinzu gewonnen und sind mit unseren Aktionen, Veranstaltungen und politischen Botschaften gut präsent in der Stadt. Um möglichst viele noch Unentschlossene zu erreichen werden wir bis Samstagnacht weiter kämpfen: Zweitstimme für Soziales, Umwelt und Frieden, statt Merkels Weiterso und AfD-Rechtsruck.

Ansonsten droht am kommenden Wahl-Sonntag eine neoliberale Neuauflage von CDU-CSU-FDP mit der AfD als stärkster Oppositionskraft! Aber 60 Prozent für neoliberal-konservativ-faschistoide Positionen würden jeden sozialen, ökologischen und friedlichen Fortschritt auf Jahre verhindern. Auf den AfD-Landeslisten sind lupenreine Nazis, Klimawandel-Leugner und andere Irre, gegen das AfD-Spitzenpersonal laufen schon jetzt zahlreiche Ermittlungen!

Die gute Nachricht: Es ist noch nicht zu spät! Deshalb wählen gehen, Rechtsruck stoppen und Zeichen setzen für Soziales, Umwelt und Frieden!

Großes Sommerfest mit Katja Kipping und hunderten Gästen

Unser politisches Sommer- und Familienfest war großartig und wurde von hunderten Menschen besucht: Von Hüpfburg und Kinderschminken über Essen, Trinken, Kulturprogramm und Tanzen bis hin zu einer ganzen Reihe toller politischer Beiträge... Wir hatten viel Spaß, tolle Gäste und Gespräche. Alle Bilder hier.

Die politische Eröffnung machte unser Landesvorsitzender Jan Schalauske gefolgt von unserer Fraktionsvorsitzenden im Hessischen Landtag Janine Wissler - beide wurden für ihre Reden und Forderungen mit viel Applaus bedacht. Auch unser Wiesbadener Kandidat Adrian Gabriel brachte in seinem Beitrag unsere Forderungen nach sozialem Ausgleich, für Frieden und Umweltschutz auf den Punkt und sorgte für gute Stimmung. Und natürlich haben wir uns besonders über den Auftritt unserer Parteivorsitzenden Katja Kipping gefreut, die sich auch vor und nach ihrer Rede Zeit für Gespräche mit unseren Gästen nahm. 

Einige Neueintritte, viel Lob und tolle Stimmung, die wochenlange Vorbereitung hat sich mehr als gelohnt. Wir nehmen diesen Schwung mit für den Wahlkampf-Endspurt. DIE LINKE kann es schaffen drittstärkste Partei zu werden, damit ein Zeichen gegen der Rechtsruck zu setzen und die Tür zum Politikwechsel für Frieden, Umwelt und soziale Gerechtigkeit offen zu halten.

Toller Start in den heißen Wahlkampf mit Dietmar Bartsch und Adrian Gabriel

Der Saal war voll mit Gästen aus Politik, Gewerkschaften und Interessierten. Sie erlebten einen wunderbaren Abend bei Live-Musik, Wein, Brezel und Käse, mit vielen nette Gespräche und interessante Reden über die Bundestagswahl am 24. September. Zwei traten direkt in die LINKE ein und am Ende wurde zusammen getanzt und gesungen - alle Bilder hier.

Als Redner trat zunächst unser Wiesbadener Kandidat Adrian Gabriel auf, der die sozialen Probleme in Wiesbaden mit der Bundespolitik verknüpfte - und für richtig gute Stimmung sorgte. Er stellte den Kampf für sozialen Ausgleich und gegen den Rechtsruck in den Mittelpunkt, sorgte sowohl für Nachdenkliches als auch Heiterkeit und wurde immer wieder mit viel Applaus bedacht. Danach konnte Dietmar Bartsch, unser Spitzenkandiat zur Bundestagswahl den Saal schnell für sich gewinnen und stand auch danach für viele Gespräche zur Verfügung.

Wir bedanken uns herzlich bei Dietmar und allen, die teilgenommen haben und auch ganz besonders bei den Musikern, die teils noch spontan eingestiegen sind und zu einem so schönen Abend beigetragen haben. Und natürlich zu guter Letzt beim Team vom Hilde Müller Haus und Winzer Friedel.

Sommerliches Get Together zur Bundestagswahl

Wir sind 2017 um 15% Mitglieder gewachsen. Und die Aktivierung und die Kampagne zur Bundestagswahl laufen auch gut an. Damit war gute Stimmung zur vorsommerlichen Mitgliederversammlung der LINKEN in Wiesbaden vorprogrammiert. Einige neue Mitglieder und Aktive waren gekommen und diskutierten bei guter Stimmung, Auch nach dem offiziellen Programm saßen wir noch einige Zeit munter zusammen.

Unsere Delegierten Hans-Gerd und Milena haben vom Parteitag berichtet. Das haben wir dann munter diskutiert, denn beide hatten richtig starke Auftritte und der Parteitag insgesamt gibt Rückenwind. Mit dem Nein zur Autobahnprivatisierung und dem Antrag gegen Abschiebung hatten wir gleich zwei der wichtigsten Themen in den Parteitag gebracht, Hans-Gerd war richtig gut im Fernsehnm und Milenas Antrag wurde einstimmig beschlossen!

Bei uns einstimmig haben wir dann das Budget zur Bundestagswahl, sowie jetzt schon eine Rücklage zur Landtagswahl. Laut Wahlkampf-Team lief der Vorwahlkapf dank vieler Aktiver bisher ziemlich gut an und unser Kandidat Adrian Gabriel punktet inhaltlich wie persönlich richtig gut. und da mit Dietmar Bartsch und Katja Kipping gleich 2 "Bundespromis" im Wiesbadener Wahlakmpf dabei sein werden, freuen wir uns auf die heiße Wahlkampfphase mit Euch nun umso mehr.

CSD Wiesbaden: Grenzenlos queer statt national beschränkt

Der diesjährige CSD in Wiesbaden war eingebettet in ein wochenlanges Programm, dass am vergangenen Samstag mit der Kundgebung, Festival und Party im Schlachthof seinen Höhepunkt erreichte: Nach einem kurzen heftigen Gewitter starteten hunderte Anhänger und Freunde der queeren Szene durch Sonnenschein und die Stadt - bunt, lustig und politisch. Viele Gruppen und Individualisten zeigten und bekannten sich zu Gleichstellung und offener Gesellschaft. Zwar wurde in den zurückliegenden Jahrzehnten viel erreicht. Doch gleichgestellt sind LTGBI noch lange nicht, im Gegenteil bedrohen rechte und minderheitenfeindliche Strömungen und Gruppen wie die sogenannte „Demo für alle“ und die AfD das Erreichte.

DIE LINKE war auf dem Umzug und Festival sehr gut vertreten: Kennenlernen und Spaßhaben war auch am Infostand mit Popcorn, Musik und frechen Flyern angesagt. CDU, SPD, LINKE, Grüne und FDP mussten sich auf einer Podiumsdiskussion den Fragen der Veranstalter stellen, wobei unser Kandidat Adrian Gabriel unsere Meinung selbstbewusst und wie immer redegewandt rüberbrachte. „Menschenrechte sind unteilbar, Privilegien der einen und die Diskriminierung der anderen sind nicht hinnehmbar. Es braucht aber einen politischen Wechsel, statt Rückschritt, um das für alle endlich zu verwirklichen!" Dass unser Kandidat und Programm beim CSD gut ankamen, war am Beifall gut zu erkennen. Deshalb an alle besten Dank - es war toll mit Euch und auf bald!

DGB-Aktion: Für gute Rente und gute Arbeit!

Hessenweit fanden am Mittwoch gewerkschaftliche Aktionen für gute Rente und gute Arbeit statt. Bei der zentralen Aktion in Wiesbaden war DIE LINKE mit zahlreichen Mitgliedern, einer Aktion gegen die Autobahnprivatisierung und Abgeordneten der Landtagsfraktion sichtbar gut vertreten.

Zwei Themen wurden in den Mittelpunkt gerückt: Zum einen die Schwächung der gesetzlichen Rente durch die Politik der letzten 15 Jahre. In einer sehr kämpferischen Rede machte Axel Gerntke als erster Bevollmächtigter der IG-Metall Wiesbaden-Limburg deutlich, dass die Gewerkschaften sich mit den Rentenkürzungen niemals abfinden werden: Einzahlung in die Rente durch alle Berufsgruppen, Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze, Erhöhung des Rentenniveaus, Rente für alle spätestens mit 65… alles Forderungen, die denen der LINKEN entsprechen. Anschließend fand noch eine Aktion vor einem Autohaus statt – gegen die Aufkündigung des Tarifvertrags im KFZ-Handwerk, von dem aktuell tausende Arbeitnehmer in Hessen akut bedroht sind. Die Solidarität der Demonstrationsteilnehmer mit den Beschäftigten im KFZ-Handwerk war richtig und wichtig, weil wir deutlich machen müssen: Gute Löhne und gute Rente gehören zusammen!

Podiumsdiskussion der IG-Metall zur Bundestagswahl

Die IG-Metall hatte Wiesbadener Bundestag-Kandidaten ins Hilde-Müller Haus geladen, um die Anforderungen zur Rentenpolitik zu diskutieren. Auch wenn die Beteiligung an der Veranstaltung  gering war, wurden nach Einleitung durch Christoph Ehlscheidt, IG-Metall und Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Rentenversicherung, die Positionen der Parteien deutlich. Während der ersatzweise erschienene Bernhard Lorenz (CDU) das Rentensystem nur unwesentlich reformieren will und dessen Teilprivatisierung begrüßt, machten Simon Rottloff (SPD), Wolfgang Strengmann-Kuhn (Grüne) und Adrian Gabriel (Linke) teils erheblichen Veränderungsbedarf geltend.

Einig waren sich SPD, Grüne und Linke in ihrer Kritik an der massiven Rentenkürzung, die im Jahr 2000 unter rot-grün beschlossen wurde und die das Niveau der gesetzlichen Rente um Eindrittel reduziert. Auch die Rente nicht erst ab 67, Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze und die Einzahlung aller Berufsgruppen waren roto-rot-grüne Forderungen. Adrian Gabriel machte jedoch deutlich, dass er diese Einigkeit für Lippenbekenntnisse hält: Die Schwächung und Teilprivatisierung der Rente sei politischer Wille von SPD-Grünen gewesen und auch heute die Bundespolitik der SPD unverändert: Das Rentenniveau wird weiter gesenkt, die entsprechenden Anträge der LINKEN im Bundestag konsequent abgelehnt. Es sei deshalb dringend nötig, die politischen Mehrheiten zugunsten höherer Löhne und stärkerer Rente zu verändern.  

Mitgliederversammlung zum Programm der Bundestagswahl

Auf einer Mitgliederversammlung stellt die LINKE Wiesbaden weitere Weichen zur Bundestagswahl: Mit Sascha Schmidt vom DGB-Wiesbaden und dem Bündnis Verkehrswende Wiesdaden wurden zunächst Anforderungen von Bündnispartnern und dann mit unserer Spitzenkandidatin der Landesliste Hessen, Sabine Leidig, unser Bundestagswahlprogramm diskutiert. Bei Kaffee und Kuchen gab es in angenehmer Atmosphäre vieles zu diskutieren, bevor wir Anträge und Resolutionen für den Bundesparteitag beschlossen und mit unserem Kandidat für Wiesbaden, Adrian Gabriel, die konkreten Schritte zur unserer Kampagne zur Bundestagswahl diskutierten. Eine rundum schöne und gelungene Veranstaltung. 

Wortlaut der Resolution gegen Autobahnprivatisierung:

DIE LINKE Wiesbaden lehnt die Pläne der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD zur Grundgesetzänderung und Bildung einer Bundesfernstraßengesellschaft als Einstieg in eine Privatisierung ab. Abgesehen vom Interesse der Banken, Versicherungen und anderer potenzieller Investoren besteht kein Zwang, solche folgenreichen Beschlüsse hastig noch in diesem Frühjahr und vor Ende der Legislaturperiode durch Bundesrat und Bundestag zu boxen.

Wir begrüßen, dass sich viele SPD-Mitglieder gegen die drohende Privatisierung stellen und fordern die SPD-Bundestagsfraktion auf, das Vorhaben unverzüglich zu stoppen und statt Geheimdiplomatie die Öffentlichkeit endlich ausführlich über den Stand der Planungen, die abzusehenden verheerenden Folgen und die Warnungen des Bundesrechnungshofes und anderer Stellen und Gremien zu informieren.

Wir fordern alle Landesregierungen mit Beteiligung der Parteien DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen auf, das Vorhaben im Bundesrat zu Fall zu bringen. Einen „Kuhhandel“ wie vor wenigen Wochen im Bundesrat (Verzicht auf Widerstand des Freistaats Thüringen gegen die Maut bei Zusage der Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung) darf es nicht mehr geben.

Mitglieder nominieren Adrian Gabriel einstimmig zum Bundestag-Direktkandidaten

Auf der Versammlung der LINKEN Wiesbaden am 11.7.2017 wurden unter guter Beteiligung der Mitglieder die Weichen für das Wahljahr 2017 gestellt. Nach politischen Grußworten durch die Stadtfraktion und Ulrich Wilken (MdL) wählten die Mitglieder Adrian Gabriel einstimmig zum Direktkandidaten zur Bundestagswahl, sowie im Anschluss die Vertreter*innen zur Aufstellung der Landesliste und beschlossen zudem eine Reihe von Anträgen.

Adrian Gabriel (40) ist Referent für Innenpolitik, Gewerkschaften und den NSU-Ausschuss der LINKEN im Hessischen Landtag. Er ist seit 2010 Mitglied des Landesvorstandes und in diversen landespolitischen Funktionen und Bündnissen aktiv, so zum Beispiel im Protest gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA und Bündnissen gegen rechts.

In seiner Bewerbungsrede bedanke sich Adrian Gabriel zunächst ausdrücklich für die sachliche und solidarische Diskussion, die seiner Nominierung durch den Kreisvorstand vorausgegangen war und ging dann auf die politischen Herausforderungen der Bundestagswahl ein. Er machte die Bundesregierung für eine gescheiterte Außen-, EU- und Sozialpolitik verantwortlich und forderte die Mitglieder zu einem kämpferischen Wahlkampf für einen sozial-ökologischen Politikwechsel auf. "Wer wie Merkel einen europäischen Führungsanspruch erhebt und dann in der Außen- und EU-Politik so versagt, der gehört abgewählt.“ DIE LINKE habe als einzige seit Jahren vor den Folgen von Krieg und Austerität gewarnt und schlüssige Konzepte für Frieden und soziale Gerechtigkeit. „Wir müssen nun gemeinsam für andere Politik und eine sozial-ökologische Wende kämpfen und uns der immer weiteren Destabilisierung durch Krieg, Verelendung und Ohnmacht entgegenstellen. Ein weiterer Rechtsruck wäre verheerend."

Nach Aussprache und Fragen der Mitglieder wurde Adrian Gabriel einstimmig - bei zwei Enthaltungen - zum Kandidaten der LINKEN Wiesbaden zur Bundestagswahl gewählt. Er bedanke sich für "das riesige Vertrauen aller Mitglieder". Im Folgenden wurden 9 Vertreter*innen zur Aufstellung der hessischen Landesliste am 4. März gewählt, sowie eine Reihe von Anträgen diskutiert und beschlossen. Unter anderem solidarisierten sich die Mitglieder mit dem aktuellen Streik von Busfahrerer*innen und sicherten Unterstützung zu. In einem organisationspolitischen Antrag wurden zudem Weichen für den Aufbau weiterer Ortsgruppen gestellt. Die nächste Mitgliederversammlung wird wahrscheinlich im April stattfinden und sich mit dem Programm und Wahlkampf zur Bundestagswahl befassen.


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