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Toller Start in den heißen Wahlkampf mit Dietmar Bartsch und Adrian Gabriel

Adrian Gabriel, Janine Wissler und Dietmar Bartsch
Adrian Gabriel, Janine Wissler, Dietmar Bartsch
Wegen schlechten Wetters nach innen verlegt, dafür proppenvoll: Saoll des Hilde-Müller Haus

Der Saal war voll mit Gästen aus Politik, Gewerkschaften und Interessierten. Sie erlebten einen wunderbaren Abend bei Live-Musik, Wein, Brezel und Käse, mit vielen nette Gespräche und interessante Reden über die Bundestagswahl am 24. September. Zwei traten direkt in die LINKE ein und am Ende wurde zusammen getanzt und gesungen - alle Bilder hier.

Als Redner trat zunächst unser Wiesbadener Kandidat Adrian Gabriel auf, der die sozialen Probleme in Wiesbaden mit der Bundespolitik verknüpfte - und für richtig gute Stimmung sorgte. Er stellte den Kampf für sozialen Ausgleich und gegen den Rechtsruck in den Mittelpunkt, sorgte sowohl für Nachdenkliches als auch Heiterkeit und wurde immer wieder mit viel Applaus bedacht. Danach konnte Dietmar Bartsch, unser Spitzenkandiat zur Bundestagswahl den Saal schnell für sich gewinnen und stand auch danach für viele Gespräche zur Verfügung.

Wir bedanken uns herzlich bei Dietmar und allen, die teilgenommen haben und auch ganz besonders bei den Musikern, die teils noch spontan eingestiegen sind und zu einem so schönen Abend beigetragen haben. Und natürlich zu guter Letzt beim Team vom Hilde Müller Haus und Winzer Friedel.

Wohnen ist Menschenrecht - bezahlbaren Wohnraum schaffen!

Unsere Aktion „Miethaie zu Fischstäbchen“ erregte einige Aufmerksamkeit: Der Miethai ragte auf dem Mauritiusplatz und mit „Fish and Chips“ gegen den Miethai setzten wir ein deutliches Zeichen gegen unsoziale Mieterhöhungen und für den sozialen Wohnungsausbau. Denn Jahr für Jahr fallen tausende Sozialwohnungen aus der Preisbindung. Von ehemals über 200.000 öffentlich geförderten Wohnungen gibt es in Hessen aktuell nur noch 92.000! Die Politik hat das Thema völlig verschlafen und bewusst „dem Markt“ überlassen. Auch gegen Leerstand und Spekulation wird viel zu wenig getan, sodass immer mehr Menschen auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum sind oder sich die Mieten kaum noch leisten können. In den vergangenen Jahren sind die Mieten auch in Wiesbaden teils exorbitant gestiegen. Allein im Bergkirchenviertel werden in den kommenden Jahren 250 Wohnungen aus der Preisbindung fallen. Gentrifizierung ist ein riesiges Problem in fast allen Städten im Deutschland. Es ist daher gut und wichtig, dass DIE LINKE seit Jahren für bezahlbaren Wohnraum kämpft und das Thema zu einem Schwerpunkt im Bundestagswahlkampf macht.

Weitere Ortsgruppe gegründet - Mitgliederwachstum 2017

Sprecherrat der neuen Ortsgruppe: Wiesbaden-West (v.l.n.r): Beate Paschen, Annette Frölich und Aglaja Beyes

DIE LINKE Wiesbaden hat seit Januar 2017 gut 15 Prozent Mitglieder hinzu gewonnen. Durch eine Aktivierungskampagne des Kreisvorstandes wurden zudem die Mitglieder angesprochen und aktiviert. Das zeigt nicht nur im Wahlkampf Erfolge, sondern führt zur weiteren Gründung von Ortsgruppen im Kreisverband Wiesbaden.

Am 25. Juli hat sich offiziell der "Ortsverband Wiesbaden-West" gegründet. Wir gratulieren dem gewählten Sprecher*innenrat mit Aglaja Beyes, Annette Frölich und Beate Paschen! Im Ortsverband Wiesbaden-West sind die Ortsteile Frauenstein, Schierstein, Dotzheim und Biebrich zusammen gefasst. Alle Mitglieder und Interessierten können sich vor Ort in die Ortsgruppe einbringen, für den Bundestagswahlkampf sind bereits Aktionen und Infostände geplant.

Armut bekämpfen - LINKE diskutiert mit Arzt, Autor und Professor Gerhard Trabert

Professort Trabert, Ingo von Seemen, Matthias Gropalis und Jürgen Malyssek diskutierten im Schelmengraben.

Wir wollen Armut überwinden - aber welche Wege führen aus der Armut heraus? In unserer Diskussion mit Professor Trabert, dem Stadtverordneten Ingo von Seemen, dem Pädagogen Matthias Gropalis sowie dem Autor und Sozialarbeiter Jürgen Malyssek diskutierten wir im Schelmengraben die strukturellen Ursachen und Auswirkungen von Armut. Fest steht: Wiesbaden ist extrem stark in arm und reich gespalten. Immer mehr Menschen sind von Armut bedroht oder unmittelbar betroffen, die Mittelschicht sorgt Abstiegsängste. Wer in der Leistungsgesellschaft nicht funktioniert gerät unter existenziellen Druck und erfährt Ausgrenzung.

Professor Trabert machte deutlich, dass Armut eine disziplinierende Funktion hat und politisch gewünscht ist. Wer in direkter und latenter Angst vor sozialem Abstieg lebe, der begehre zumeist nicht auf. Unter Armutsbedrohten und Betroffenen sei Siuzidgefahr deutlich höher, die Lebenserwartung und die Wahlbeteiligung geringer. Obwohl der Reichtum in Deutschland stetig steige, täten die etablierten Parteien nichts gegen zunehmende Armut. Einig waren sich die Teilnehmenden, dass nicht nur städtische Hilfe gegen Armut dringend nötig sei, sondern dass die Strukturen der Armut nur gesamtgesellschaftlich überwunden werden können.

Aktuelle Termine

  1. 19:00 - 21:00 Uhr

    Podiumsdiskussion der Wirtschaftsjunioren zur Bundestagswahl

    Wahlprüfsteine 2017. mehr

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  1. 20:00 - 22:00 Uhr

    Corbyn Revolution - Rückt Großbritannien nach links?

    mit Ben Gliniecki (UK Labour Party, Momentum) und Adrian Gabriel (LINKE Bundestgaskandidat) mehr

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  1. 19:00 - 21:30 Uhr

    Wahlkampf-Team & Kreisvorstand

    im Parteibüro Büdingenstraße 8 mehr

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