Für Wiesbaden in den Bundestag: Adrian Gabriel.

Von den Mitgliedern einstimmig nominiert kandidatiert Adrian Gabriel für den Wahlkreis Wiesbaden und für DIE LINKE Hessen auf Platz 8 der Landesliste.

Der 41-jährige Politologe arbeitet als Referent für Innenpolitik, Gewerkschaften und den NSU-Untersuchungsausschuss im Hessischen Landtag. Ehrenamtlich ist er als Ortsbeirat Wiesbaden Mitte, Landesvorstand DIE LINKE Hessen und in politischen Bewegungen aktiv und sieht sich dabei als pragmatischen Idealist. Privat macht und liebt Adrian Gabriel Musik, Fotografie und Film oder ist im Urlaub auf langen Rad- und Fernwanderreisen unterwegs.

Mitgliedschaften in politischen Organisationen: Verdi, Amnesty International, Greenpeace, Pro Asyl, Kommunalpolitisches Forum, Landesvorstand LINKE Hessen, Kreisvorstand LINKE Wiesbaden, Ortsbeirat Wiesbaden Mitte

 

Kontakt: DIE LINKE Wiesbaden - Büdingenstraße 8 - 65183 Wiesbaden - 0611-36024955

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9. Mai 2017

Podiumsdiskussion der IG-Metall zur Bundestagswahl

Adrian Gabriel, IG Metall, Simon Rottloff, Strengmann-Kuhn

Die IG-Metall hatte Wiesbadener Bundestag-Kandidaten ins Hilde-Müller Haus geladen, um die Anforderungen zur Rentenpolitik zu diskutieren. Auch wenn die Beteiligung an der Veranstaltung  gering war, wurden nach Einleitung durch Christoph Ehlscheidt, IG-Metall und Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Rentenversicherung, die Positionen der Parteien deutlich. Während der ersatzweise erschienene Bernhard Lorenz (CDU) das Rentensystem nur unwesentlich reformieren will und dessen Teilprivatisierung begrüßt, machten Simon Rottloff (SPD), Wolfgang Strengmann-Kuhn (Grüne) und Adrian Gabriel (Linke) teils erheblichen Veränderungsbedarf geltend.

Einig waren sich SPD, Grüne und Linke in ihrer Kritik an der massiven Rentenkürzung, die im Jahr 2000 unter rot-grün beschlossen wurde und die das Niveau der gesetzlichen Rente um Eindrittel reduziert. Auch die Rente nicht erst ab 67, Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze und die Einzahlung aller Berufsgruppen waren roto-rot-grüne Forderungen. Adrian Gabriel machte jedoch deutlich, dass er diese Einigkeit für Lippenbekenntnisse hält: Die Schwächung und Teilprivatisierung der Rente sei politischer Wille von SPD-Grünen gewesen und auch heute die Bundespolitik der SPD unverändert: Das Rentenniveau wird weiter gesenkt, die entsprechenden Anträge der LINKEN im Bundestag konsequent abgelehnt. Es sei deshalb dringend nötig, die politischen Mehrheiten zugunsten höherer Löhne und stärkerer Rente zu verändern.  

29. April 2017

Mitgliederversammlung zum Programm der Bundestagswahl

Auf einer Mitgliederversammlung stellt die LINKE Wiesbaden weitere Weichen zur Bundestagswahl: Mit Sascha Schmidt vom DGB-Wiesbaden und dem Bündnis Verkehrswende Wiesdaden wurden zunächst Anforderungen von Bündnispartnern und dann mit unserer Spitzenkandidatin der Landesliste Hessen, Sabine Leidig, unser Bundestagswahlprogramm diskutiert. Bei Kaffee und Kuchen gab es in angenehmer Atmosphäre vieles zu diskutieren, bevor wir Anträge und Resolutionen für den Bundesparteitag beschlossen und mit unserem Kandidat für Wiesbaden, Adrian Gabriel, die konkreten Schritte zur unserer Kampagne zur Bundestagswahl diskutierten. Eine rundum schöne und gelungene Veranstaltung. 

Wortlaut der Resolution gegen Autobahnprivatisierung:

DIE LINKE Wiesbaden lehnt die Pläne der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD zur Grundgesetzänderung und Bildung einer Bundesfernstraßengesellschaft als Einstieg in eine Privatisierung ab. Abgesehen vom Interesse der Banken, Versicherungen und anderer potenzieller Investoren besteht kein Zwang, solche folgenreichen Beschlüsse hastig noch in diesem Frühjahr und vor Ende der Legislaturperiode durch Bundesrat und Bundestag zu boxen.

Wir begrüßen, dass sich viele SPD-Mitglieder gegen die drohende Privatisierung stellen und fordern die SPD-Bundestagsfraktion auf, das Vorhaben unverzüglich zu stoppen und statt Geheimdiplomatie die Öffentlichkeit endlich ausführlich über den Stand der Planungen, die abzusehenden verheerenden Folgen und die Warnungen des Bundesrechnungshofes und anderer Stellen und Gremien zu informieren.

Wir fordern alle Landesregierungen mit Beteiligung der Parteien DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen auf, das Vorhaben im Bundesrat zu Fall zu bringen. Einen „Kuhhandel“ wie vor wenigen Wochen im Bundesrat (Verzicht auf Widerstand des Freistaats Thüringen gegen die Maut bei Zusage der Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung) darf es nicht mehr geben.

13. Januar 2017

Mitglieder nominieren Adrian Gabriel einstimmig zum Bundestag-Direktkandidaten

Auf der Versammlung der LINKEN Wiesbaden am 11.7.2017 wurden unter guter Beteiligung der Mitglieder die Weichen für das Wahljahr 2017 gestellt. Nach politischen Grußworten durch die Stadtfraktion und Ulrich Wilken (MdL) wählten die Mitglieder Adrian Gabriel einstimmig zum Direktkandidaten zur Bundestagswahl, sowie im Anschluss die Vertreter*innen zur Aufstellung der Landesliste und beschlossen zudem eine Reihe von Anträgen.

Adrian Gabriel (40) ist Referent für Innenpolitik, Gewerkschaften und den NSU-Ausschuss der LINKEN im Hessischen Landtag. Er ist seit 2010 Mitglied des Landesvorstandes und in diversen landespolitischen Funktionen und Bündnissen aktiv, so zum Beispiel im Protest gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA und Bündnissen gegen rechts.

In seiner Bewerbungsrede bedanke sich Adrian Gabriel zunächst ausdrücklich für die sachliche und solidarische Diskussion, die seiner Nominierung durch den Kreisvorstand vorausgegangen war und ging dann auf die politischen Herausforderungen der Bundestagswahl ein. Er machte die Bundesregierung für eine gescheiterte Außen-, EU- und Sozialpolitik verantwortlich und forderte die Mitglieder zu einem kämpferischen Wahlkampf für einen sozial-ökologischen Politikwechsel auf. "Wer wie Merkel einen europäischen Führungsanspruch erhebt und dann in der Außen- und EU-Politik so versagt, der gehört abgewählt.“ DIE LINKE habe als einzige seit Jahren vor den Folgen von Krieg und Austerität gewarnt und schlüssige Konzepte für Frieden und soziale Gerechtigkeit. „Wir müssen nun gemeinsam für andere Politik und eine sozial-ökologische Wende kämpfen und uns der immer weiteren Destabilisierung durch Krieg, Verelendung und Ohnmacht entgegenstellen. Ein weiterer Rechtsruck wäre verheerend."

Nach Aussprache und Fragen der Mitglieder wurde Adrian Gabriel einstimmig - bei zwei Enthaltungen - zum Kandidaten der LINKEN Wiesbaden zur Bundestagswahl gewählt. Er bedanke sich für "das riesige Vertrauen aller Mitglieder". Im Folgenden wurden 9 Vertreter*innen zur Aufstellung der hessischen Landesliste am 4. März gewählt, sowie eine Reihe von Anträgen diskutiert und beschlossen. Unter anderem solidarisierten sich die Mitglieder mit dem aktuellen Streik von Busfahrerer*innen und sicherten Unterstützung zu. In einem organisationspolitischen Antrag wurden zudem Weichen für den Aufbau weiterer Ortsgruppen gestellt. Die nächste Mitgliederversammlung wird wahrscheinlich im April stattfinden und sich mit dem Programm und Wahlkampf zur Bundestagswahl befassen.