DIE LINKE freut sich seit Montag, dem 08. Februar fünf neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen zu dürfen, alle aktive Gewerkschafter und darunter vier ehemalige SPD-Mitglieder. Einer davon ist der aus der SPD-Fraktion wegen seiner Kritik an der Wiesbadener Ein-Euro-Job-Praxis geschasste Stadtverordnete und IG BAU-Gewerkschaftssekretär Veit Wilhelmy, ein anderer der Rechtsanwalt und Rechtschutzbeauftragte der IG BAU Manfred Brauch.
Während die SPD nach Oskar Lafontaines gesundheitlich bedingten Rückzug aus der Bundespolitik um linke Mitglieder buhlt und entsprechende Offerten macht, reißt der Mitgliederzuwachs bei der Partei DIE LINKE nicht ab. Dabei hat sie in den vergangenen Jahren eine katastrophale Sozial- und Arbeitsmarktpolitik an den Tag gelegt und sich in den neoliberalen Einheitsbrei der übrigen etablierten Parteien eingereiht. DIE LINKE.Wiesbaden hingegen hat mit den aktuellen Neueintritten ein Drittel mehr Mitglieder als noch ein Jahr zuvor.
Bei der gestern auf Kreisebene neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft Betrieb und Gewerkschaft der Partei DIE LINKE wurde Veit Wilhelmy gleich als einer der Sprecher gewählt. Im Rahmen der AG werden Positionen zu zahlreichen Fragen der Gewerkschaftspolitik - zum Beispiel zu den Themen lean production, Grundsatzdebatte im DGB, Ökologie und Gewerkschaften, Teilzeitarbeit, Ladenschluss, Novellierung des Betriebsverfassunngsgesetzes, Agenda 2010, Hartz usw. - diskutiert und erarbeitet.
(v.l.n.r. Veit Wilhelmy, Mechthilde Coigné, Jürgen Becker, Hartmut Bohrer (alle Stadtverordnete), Jörg Jungmann, Manuela Schon (beide Kreisvorsitzende))
