Der Vorstand des Kreisverbandes Wiesbaden Rheingau-Taunus-Kreis hat auf seiner letzten Sitzung den Beschluss gefasst, Einwendungen gegen das auf der Ingelheimer Aue geplante Kohlekraftwerk einzureichen.
Die Planungen für den Neubau eines Kohlekraftwerks stehen im krassen Widerspruch zu den CO2-Einsparungszielen. Deshalb fordert die Partei DIE LINKE, dass anstelle von fossilen Brennstoffen verstärkt regenerative Energieträger eingesetzt werden.
Die Verringerung klimaschädlicher Emissionen muss die oberste Handlungsmaxime im Bereich Energiepolitik werden. Für Hessen schlägt DIE LINKE deshalb eine Förderinitiative „energieeffizientes Hessen“ vor.
Die Stadt Wiesbaden ist in der besonderen Situation über 26 heiße Quellen verfügen zu können. Bereits jetzt werden einige Gebäude durch sie versorgt. Ausgeschöpft sind jedoch nur rund 10% des Gesamtpotentials – eine unglaubliche Verschwendung.
Auch Bruchsal verfügt über heißes Thermalwasser – dort entsteht nun ein Geothermie-Kraftwerk.
Die Partei DIE LINKE empfiehlt allen Wiesbadener Bürgerinnen und Bürgern sich an dem Verfahren zu beteiligen. Denn nur wer einwendet hat hinterher auch das Recht zu klagen.
Auch der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter übt nicht unwesentlichen Druck auf die Stadtwerke aus.