Landrat Albers forciert mit mangelndem Fingerspitzengefühl Armut im Kreis
Die Direktkandidaten der LINKEN, Mike Ladwig und Manuel Mergen, kritisieren auf’s Schärste den nun presseöffentlich gewordenen Umgang bei der Vergabepraxis an HARTZ-IV Betroffene im Rheingau-Taunus-Kreis
HARTZ IV an sich ist schon Armut per Gesetz, drängt Erwerbslose mehr und mehr in die soziale Isolation und lässt kaum mehr Teilhabe an öffentlich-sozialem und kulturellem Leben zu. „Wenn Kommunen und Kreise ihre vermeintlichen Spielräume bei der Auszahlung der gut 300€ noch dazu missbrauchen, um auf Kosten von Ärmsten ihren Haushalt sanieren zu wollen ist das ein Skandal.“, so Ladwig und Mergen. „Die ergangenen Gerichtsurteile unterstreichen dies einerseits, andererseits seien es jeweils Einzelschicksale, deren existenzsichernde Grundlagen entzogen werden. DIE LINKE wird sich in ersten Schritten auf allen Ebenen dafür einsetzen die Regelsätze zu erhöhen. Allerdings stimmt die Gesamtstruktur nicht, HARTZ-IV muss weg. Die Finanzierungsmöglichkeit ist mit Änderungen im Steuersystem gegeben.
Mike Ladwig –DIE LINKE Wiesbaden Rheingau-Taunus-(Pressesprecher)
[Bezugstext: Meldung aus dem Wiesbadener Tagblatt vom 11.10.2007 - hier lesen]