Die Partei DIE LINKE zieht mit ihrem Kreisvorsitzenden als Direktkandidat im Wahlkreis Wiesbaden in den Bundestagswahlkampf. Er wurde auf einer Kreismitgliederversammlung der Partei am Freitag in Mainz-Kastel gewählt. Der 56-jährige ver.di- Gewerkschaftssekretär und langjährige Wiesbadener Geschäftsführer der ehemaligen IG Medien wurde zudem am Wochenende von der Vertreterversammlung hessischen LINKEN in Bad Homburg auf Platz sechs der Landesliste gewählt. Auf Platz 9 wurde mit der Kreisvorsitzenden Manuela Schon eine weitere Wiesbadenerin gewählt
Jungmann kündigte Solidaritätsaktionen und einen Schulterschluss mit Belegschaften an, die sich gegen Entlassungen wehren. Er will das gemeinsame Engagement von Erwerbstätigen und Erwerbslosen gegen Stellenabbau, für menschenwürdige Lebens- und Arbeitsverhältnisse, existenzsichernde Löhne und eine massive Arbeitszeitverkürzung zu einem Schwerpunktthema des Wahlkampfs machen. In einer Resolution sprach sich die Versammlung gegen Hartz IV und die Wiesbadener Praxis der Umsetzung aus und forderte die Umwandlung sogenannter „Ein-Euro-Jobs“ in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zu tariflichen Bedingungen.