17. Juni 2008

Graffiti ist kein Verbrechen, sondern eine Jugendkultur!

Graffiti ist kein Verbrechen, sondern eine Jugendkultur!

DIE LINKE kritisiert den von der CDU bereits seit einiger Zeit geführten Kampf gegen die Graffitikunst. Nicht nur, dass Schmierereien an Hauswänden grundsätzlich mit Graffitis gleichgesetzt werden und damit ständig ernstzunehmende junge Künstler diskreditiert werden. Auch soll international renommierten Events wie dem "Meeting of Styles" der Geldhahn zugedreht werden, was dazu führen soll, dass die beliebte Veranstaltung nicht mehr stattfinden kann.

Gerullis Feststellung in Bezug auf Jugendkriminalität ist gerechtfertigt: Der hessische Präventionsrat und das Institut für Graffitiforschung in Wien kommen zum Schluss, dass es den Sprayern an legalen Flächen möglich wird ihre Kunst zu entwickeln. Ergebnis seien dann "schöne und künstlerisch wertvolle Werke und eine deutliche Reduktion "illegaler" Graffiti-Varianten".

DIE LINKE verweist darauf, dass Graffiti eine uralte Kommunikationsform und ein integraler Bestandteil der Menschheitskultur sind und dass sich vor allem Gruppen über Graffiti im öffentlichen Raum “zu Wort" melden, deren Anliegen ansonsten unterrepräsentiert sind.

Anstatt diese zu kriminalisieren, sollte Graffiti -Kunst endlich als das anerkannt werden, was sie ist: eine Jugendkultur, die gefördert statt bekämpft gehört!